Subtile Verführung der Gerüche – wer passt zusammen, entscheiden die Pheromone

 

Frau Verführung subtilPheromone in der Wissenschaft und in der Praxis

Die Wissenschaft der Pheromone treibt zum Teil recht skurrile Blüten. So werden zum Beispiel Pheromon – Partys angeboten, bei denen Personen nur anhand ihres Geruchs zusammengeführt werden. Ohne sich vorher gesehen zu haben, riecht man an einem Kleidungsstück des Anderen und beurteilt ob man ihn sympathisch findet oder nicht. Können sich zwei Personen gut riechen, wird ein Kontakt hergestellt. Nach Ansicht der Wissenschaftler hat die Nase ihren eigenen Willen in Liebesdingen und erschnüffelt so den richtigen Sexualpartner. Ist ein Gegenüber kompatibel genug um gesunde Nachkommen zu zeugen, wird er als attraktiv und sexuell anziehend empfunden.

Die Auswirkungen einer Person die auf Sexuallockstoffe eines anderen reagiert, sind sowohl verhaltensspezifisch als auch physiologisch auszumachen. Findet man den anderen attraktiv, beschleunigt sich der Herzschlag, die Hände werden feucht und man geht auf Gefechtsstation um den anderen auf sich aufmerksam zu machen.

Die Kommunikation auf dem chemischen Weg ist auch maßgeblich am Zyklus der Reproduktion bei Frauen beteiligt. Lebt Frau mit einem Partner zusammen, dessen Sexuallockstoffe sie optimal ansprechen, so erhöht sich ihre Empfängnisbereitschaft. Allerdings sollte man das nicht pauschalisieren. Paare die nicht schwanger werden können, sind nicht zwangsläufig auch pheromoninkompatibel.

Unbewusst sucht der Körper einen geeigneten Partner. Denn wer sich gut riechen kann, hat meist ganz unterschiedliche Gene. Das verhindert – vornehmlich bei Tieren – Inzucht, indem sich Individuen einer Art, die einen hohen Verwandtschaftsgrad aufweisen, auf subtile Art erkennen und vor einer möglichen Paarung zurückschrecken. Nachkommen von Individuen die sich gut riechen können und daher nicht verwandt sein können, werden stark und überlebensfähig sein – ein evolutionär wichtiger Aspekt um das Aussterben einer Spezies zu verhindern.

Sicher ist, dass die Wahrnehmung des anderen Geschlechts und ob es auch als das andere Geschlecht oder das eigene erkannt wird, von den flüchtigen Lockstoffen abhängt. Androstadienon, ein Bestandteil des männlichen Sexualhormons Testosteron, lässt uns ein Gegenüber als Mann wahrnehmen. Dasselbe gilt für Estratetraenol, ein Abbauprodukt vom weiblichen Sexualhormons Östrogen. Gibt es keine sonstigen Hinweise auf das Geschlecht, zum Beispiel visueller Art, so richtet sich die Nase nur nach der subtilen Wahrnehmung der ausgeschütteten Hormone um das Geschlecht des Anderen festzulegen.

Partnerwahl am GeruchDie Partnerwahl gezielt beeinflussen

Wie kann man sich die Erkenntnisse der Wissenschaft nun zu Nutzen machen? Wenn die Liebe durch die Nase geht, dann kann man auch ganz sicher Pheromone gezielt einsetzen, um das andere Geschlecht für sich zu begeistern. Versetzt man Parfüms mit Pheromonen, so verstärkt man den ohnehin schon vorhandenen Effekt der körpereigenen Lockstoffe. Der Geruchssinn an sich ist sehr individuell. Was der eine gut findet, “stinkt” dem anderen vielleicht. Dennoch werden Parfüms seit jeher zur Verführung eingesetzt, da der Geruchssinn das am leichtesten zu beeinflussende Sinnesorgan ist. Gerüche bringen Erinnerungen zurück oder lassen uns Dinge wiedererkennen.

Wird ein positives Erlebnis einmal mit einem Geruch verknüpft, so bleibt die Verbindung zwischen Erlebnis und Geruch immer bestehen. Der Duft von Parfüms bleibt auch bei der Zusetzung von Pheromonen erhalten, da diese geruchsneutral sind. Eigentlich könnte man jede Art von Parfüm mit den Lockstoffen versetzen und den gewünschten Effekt erzielen. Nun muss man aber nicht selbst eine Mischung zusammenpanschen um erfolgreich zu flirten.

Findige Designer und Marktführer im Parfümsektor haben ihre Chance erkannt und einige dieser mit Pheromonen versetzten Duftwässerchen auf den Markt gebracht.

Für Damen und Herren gibt es unterschiedliche Parfüms, da, wie bereits erwähnt, Pheromone geschlechtsspezifisch wirken. Bekannte Damenparfüms die mit Sexuallockstoffen versetzt sind, sind:Die Männerwelt steht in Sachen Verführung durch Pheromone natürlich der Frauenwelt in nichts nach. Die Duftpalette reicht von süß und intesiv über Lavendel, Bernstein und Sandelholz bis hin zu Moschus, Geißblatt und Balsam. Modebewusste und flirtwillige Männer tragen eines der folgenden Parfüms:
Gucci RushJazz von Yves Saint-Laurent
Poison / Hypnotic Poison von DiorCoolwater von Davidoff
Coco Mademoiselle / Coco Chanel von ChanelFahrenheit von Dior
Opium von Yves Saint - LaurentPlatinum Egoiste von Chanel
Paris Hilton mit dem gleichnamigen ParfümMusk von Alyssa Ashley (Unisex)
Deep Red von Hugo BossCK One von Calvin Klein (Unisex)
Amor Armor, Cacharel
Lancome mit Hypnose
Aromatics Elixir von Clinique
Organza von Givenchy

Je nachdem welcher Effekt erzielt werden soll, können Parfüms mit unterschiedlichen Pheromonen eingesetzt werden. Die drei bekanntesten und am häufigsten benutzen Pheromone bei der Parfümherstellung sind Androsteron, Androstenol sowie Androstendion.

Wer mutig ist, der spielt mit der Wirkung der Lockstoffe. Wer will nicht dominant und autoritär in einem Meeting wirken oder sich in seiner seine Führungsposition beweisen? Greift man auf männliche Sexuallockstoffe zurück, so hat das genau diesen Effekt. Mit Pheromonen gibt man den Menschen in seiner Umgebung subtil zu verstehen wer das Alpha – Tier ist.

Auch feminine Lockstoffe haben ihre Vorteile. Wer einen Beschützerinstinkt hervorrufen will um vielleicht dem Strafzettel zu entgehen, der setzt auf die weibliche Variante des Lockstoffes.

Wie man sieht, müssen Pheromone also nicht zwangsläufig beim Flirten oder der Partnerwahl eingesetzt werden. Die Wirkung lässt sich auch auf andere Gebiete ausdehnen. Wer Menschen positiv und subtil beeinflussen will, setzt auf Pheromone um seinem Ziel näher zu kommen.

Wie funktioniert die Aufnahme von Pheromonen und was sollte man beachten?

Parfüm Geruch AufnahmePheromone sind ein beliebtes Thema bei Singles, die auf Partnersuche sind, versprechen sie doch, das Flirten zu erleichtern, ja beinahe unkompliziert zu machen. Aber wie setzt man Sexuallockstoffe nun richtig ein und wie funktioniert das Ganze überhaupt?

Pheromone sind laut Pheromonevip farblos und geruchlos und werden nicht direkt mit den Sinnen erfasst. Da Pheromone aber dennoch eine nicht zu unterschätzende und nachgewiesene Wirkung haben, muss die Aufnahme auf andere Weise funktionieren.

Verantwortlich für die Wahrnehmung von hormonellen Botenstoffen ist das Jakobs – Organ in der Nase. Anders als die Riechschleimhaut, die ausschließlich Gerüche wahrnimmt, ist das Jakobs – Organ spezialisiert darauf hormonelle Botenstoffe, die zur Kommunikation zwischen den Artgenossen dient, aufzunehmen. Vom Jakobs – Organ aus werden die Lockstoffe an das limbische System im Hirn weitergeleitet. Erkennt und verarbeitet das limbische System nun die Pheromone, kann der Körper in einen regelrechten Hormonrausch verfallen. Anhänger dieser aphrodisierenden Wirkung sammeln sich bspw. auf der Facebookseite von Pheromonevip.

So wird das Paarungsverhalten unbewusst beeinflusst, was einen in echte Schwierigkeiten bringen kann. Denn wer hört schon gerne den Satz: “Ich konnte nicht wiederstehen, meine Hormone haben verrückt gespielt.” von seinem Partner?

Ein kleiner Tipp, der mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist: Wenn der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist, nimmt er Pheromone schlechter wahr und auf. Will der Partner allein losziehen, sollte man vorher zur Sicherheit ein ausgiebiges Mahl servieren.

Aufgetragen werden sollten Pheromon haltige Parfüms an Stellen des Körpers die gut durchblutet werden. Durch die Wärme, beispielsweise an Handgelenken oder hinter dem Ohr, entfaltet sich die Wirkung besser. Da die Botenstoffe von Haus aus flüchtig sind, kann man ruhig öfters mal nachlegen um eine Wirkung zu erzielen. Beim Händewaschen sollte man aufpassen, dass das an den Handgelenken aufgetragene Pheromon Parfüm nicht abgewaschen wird, denn Pheromone sind nicht wasserresistent. Kommen sie in Kontakt mit Wasser, sind sie praktisch auch schon weg und erzielen keine Wirkung mehr.

Wer bei der nächsten Partynacht in die Flirtoffensive gehen will, sollte nicht auf Pheromone verzichten. Sie steigern die eigene Attraktivität und sexuelle Anziehungskraft. Man wirkt verführerisch auf das andere Geschlecht und verspürt eine gesteigerte sexuelle Lust. Da man um den Effekt der Hormone weiß, wirkt man selbstbewusster und selbstsicherer. Flirtchancen erhöhen sich nicht letztendlich auch aufgrund dieses Phänomens.

Nicht vergessen darf man, dass Pheromone keine Zaubermittel sind. Sie können lediglich unterstützend eingesetzt werden, ersetzen aber nicht Humor oder Schlagfertigkeit beim Flirten. Kombiniert man seine positiven Flirteigenschaften mit den verlockend wirkenden Pheromonen, so ergibt sich eine unschlagbare Mischung und man kann bald einen Erfolg in punkto Flirt und Date verbuchen.

Wir werden im alltäglichen Leben von Gerüchen beeinflusst, informative Dokumentation hier: